Gibt es Krieg in der Ukraine oder gar einen 3. Weltkrieg?

Es ticken mehrere Zeitbomben –

von Andreas Männicke, Geschäftsführer der ESI East Stock Informationsdienste GmbH (www.eaststock.de) und Herausgeber des EAST STOCK TRENDS

+++Säbelgerassel an der ukrainischen Grenze beunruhigt die Anleger+++FED vor Paradigmawechsel+++Wird Inflation ein Dauerproblem?+++Impfpflicht spaltet die Gesellschaft+++Neue Lockdowns durch 4. Coronawelle+++unnötige Panik durch Omikron+++Weltbörsen und Öl zuletzt erholt, ebenso wie Kryptowährungen+++ Gold kaum gefragt+++

Am 7. Dezember trafen sich der US-Präsident Joe Biden und der russische Präsident zu einem sehr bedeutsamen Video-Gespräch, wo beide Präsidenten „rote Linien“ aufzeichneten, die nicht überschritten werden dürfen. Für Biden wäre ein „rote Linie“ überschritten, wenn Russland die Ukraine aktiv militärisch angreifen würde. Neben dem Säbelgerassel an der ukrainischen Grenze durch den Truppenaufmarsch Russlands belasteten die Aktienmärkte in der vergangenen Woche nicht nur die neue Virusvariante Omikron, sondern auch dass in Zukunft restriktivere Verhalten der FED im Fall von weiter steigenden Inflationsraten. Für den Einbruch der Moskauer Börse waren aber mehr die stark fallenden Öl- und Gaspreise in Kombination mit dem Säbelgerassel Russlands an der ukrainischen Grenze verantwortlich. Falls aber die Situation an der ukrainischen Grenze eskalieren sollte, könnte sich dies nicht nur zu einem black swan (schwarzen Schwan) für die Moskauer Börse, sondern für alle Weltbörsen entwickeln.
Immerhin konnten bis Ende November 11 Osteuropa-Börsen den DAX und S&P-Index klar outperformen. Es ist bedauerlich, dass die Osteuropa-Börsen immer noch sehr stiefmütterlich in den Medien behandelt werden und auch Bankberater kaum das Knowhow haben, hier kompetent zu beraten. Andres Männicke gibt seine Einschätzungen über die zukünftigen Chancen auch in seinem Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eaststock.de) und in seinem neuen EastStockTV-Video, Folge 192 unter www.YouTube.com . 

Gibt es einen Krieg in der Ukraine oder gar mit der Ukraine?
Am 7. Dezember trafen sich der russische Präsident Wladimir Putin mit den US- Präsidenten Joe Biden zu einer ersten ausführlichen Video-Konferenz. Biden machte dabei Putin klar, dass er mit scharfen Wirtschaftssanktionen antworte werde, falls Russland tatsächlich die Ukraine militärisch angreifen sollte. Putin erwiderte, dass er dies nie vorhatte.  Die 2-stündige Video-Konferenz ergab keine Annährung. Die CIA gab zuvor die Warnung raus, dass Russland im Januar oder Februar nächsten Jahres einen Großangriff auf die Ukraine plane. Der Grund war der Aufmarsch von über 170.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze mit vielen Panzern. Zudem verbreitete der ukrainische Präsident Selinskyi das Gerücht, dass Putin in Kooperation mit ukrainischen Oligarchen einen Putsch in der Ukraine plane. Beides wurde von russischer Seite sofort dementiert.
Ein Angriff Russland auf die Ukraine hätte für Russland einen hohen Preis
Auch der NATO-Chef Fogh Rasmussen schaltete sich zuvor ein und warnte vor einer neuen Aggression Russlands ähnlich wie bei der Krim. Der NATO-Chef Rasmussen drohte, dass ein Angriff auf die Souveränität der Ukraine schwere Folgen für Russland haben werde und sehr kostspielig wird. Ähnlich äußerte sich Angela Merkel, die in jedem Fall der Ukraine zur Seite stehen wird, wobei das jetzt die Aufgabe des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz wäre.   Der russische Außenminister Lawrow sprach hingegen von einem aggressiven Verhalten der NATO und unnötiger Panikmache seitens der russischen Geheimdienstes CIA. Putin warnte den Westen und vor allem die NATO, die Ukraine zu stark militärisch zu unterstützen oder gar die Sicherheitsbedürfnisse Russlands zu gefährden. Die USA wollen nun 300 Mio. US-Dollar zur militärischen Unterstützung der Ukraine aus dem US-Rüstungsetat freigeben. Schon jetzt befinden sich viele militärische Berater und Ausbilder auf ukrainischem Boden. Alles dies dient aber nicht der Befriedung der Region.
Gefährliche „rote Linien“
So gab es schon vor dem Gespräch beidseitig „rote Linien“, die nicht überschritten werden dürfen, was andernfalls fatale Folgen haben würde. Die Situation ist nach wie vot hochexplosiv.  Russland will einen Vertrag mit der NATO über die Ost-Erweiterung. Kommt dieser nicht, sieht Moskau eine reale Kriegsgefahr in der Ukraine. Russland will auf keinen Fall, dass die Ukraine NATO-Mitglied wird, da dann die NATO Raketenstellungen direkt an der Grenze der Ukraine aufbauen könnte, die dann wiederum direkt die Sicherheit Russlands beinträchtigen. Es gibt also nach wie vor eine reale Kriegsgefahr, wenn rote Linien überschritten werden. Joe Biden machte Putin aber in Video-Gespräch klar, dass er keine „roten Linien“ akzeptieren würde. Aus einem möglichen Stellvertreterkrieg in der Ukraine kann aber ein Weltkrieg werden, insbesondre dann, wenn China Taiwan im nächsten Jahr angreifen sollte.  Die USA wollen die olympischen Winterspeile im nächsten Jahr in China boykottieren, wobei nur Diplomaten, aber nicht Sportler davon betroffen sind. Australien will sich dem anschließen. China war empört, dass die USA den Sport „politisiere“. Da schaukelt sich auch etwas politisch hoch, was nicht ganz ungefährlich ist.
Dient die 4. Coronawelle nur als Ablenkung?
Ist so etwas wie eine militärische Auseinandersetzung schon geplant und die nächsten Coronawellen dienen nur als willkommene Ablenkungsmanöver? Schließlich geht es auch um die Bildung ein einer neuen Weltordnung, wo neben den USA auch China und Russland ein gewichtiges Wort mitreden wollen. Oder wird gerade der „Great Reset“ strategisch vorbereitet?  Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fuhr an die Front und sprach zu den Soldaten; „Wir werden sie alle besiegen!“. Er verwendete zuvor aber auch vertragswidrig türkische Drohnen für einen Bombenangriff auf Stellungen der Separatisten in der Ost-Ukraine. Er will unbedingt die Krim zurückerobern, braucht aber dafür amerikanische Rückendeckung Eines dürfte klar sein: Wenn es in der Ukraine oder in Taiwan knallt, knallt es auch an der Börse ganz gewaltig!

Gekonnte Entspannungspolitik ist das Gebot der Stunde, aber kann das der neue Kanzler und die neue Außenministerin?
Hinzu kam zuvor die neue (geplante?) Migrationswelle über Weißrussland nach Polen, die der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko wohlmöglich absichtlich eingeleitet hat, was angeblich sogar von Putin unterstützt wird. Auch der belarussische Präsident Lukaschenko warnt in dem Zusammenhang immer wieder von einem dritten Weltkrieg, die der Westen provoziere. Lukaschenko drohte schon, das Gas nach Europa nicht weiterleiten lassen, wenn es gegen ihn weitere Sanktionen gäbe. Putin lenkte da aber ein. Falls die Nordische Pipeline aber nicht zertifiziert wird, wäre dies ein weiter Affront für Russland, was die Spannungen nur erhöhen würde. Es ist die Frage, ob die neue Ampel-Koalition mit Angela Bearbock als Außenministerin dann eine gekonnte Entspannungspolitik nach dem Muster von Willy Brandt einleiten könnte, was dringend geboten ist, damit die Situation nicht eskaliert. Bearbock ist aber nicht nur gegen den Bau der Nordischen Pipeline, sondern auch sehr negativ gegenüber Putin eingestellt. Dies lässt politisch nichts Gutes befürchten für das nächste Jahr.  
Tickende Zeitbomben gleichzeitig für die Weltbörsen
Neben einer möglichen Eskalation an der an der ukrainischen Grenze, die aber wenig wahrscheinlich ist, ticken jetzt mehrere Zeitbomben für die Weltbörsen gleichzeitig wie eine nachhaltig zu stark steigende Inflation, ein zu starkes Tapering der FED, das Platzen der Immobilienblase in China durch die mögliche Insolvenz von Evergrande, eine Bankenkrise und Insolvenzwelle in der Türkei und eine Spaltung Europas. Ganz vergessen hat man schon, dass auch IS-Krieger mal zur Unzeit aktiv werden können und international Terroranschläge planen. 

Wird Omikron eine Gefahr für die Weltbörsen?
In der vergangenen Woche gaben die Kurse weltweit aber vor allem stark nach, weil sich die neue Corona-Variante Omikron mit der Bezeichnung B.1.1.529 nicht nur in Südafrika schnell verbreitete, sondern auch in 30 anderen Ländern breit machte. In Deutschland wurden schon über 30 Fälle von Omikron gezählt, einer davon auch in Hamburg. Der Virus weist andere Symptome auf als die Delta-Variante.  Die Sorge ist nun groß, dass der neue Virus durch die alten Impfmittel nicht hinreichend bekämpft werden kann, was ein Fiasko wäre. Der Chef des Ärzte-Verbandes Frank Ulrich Montgomery machte sofort Angst, indem er rhetorisch fragte: „Haben Sie den Schuss nicht gehört?“. Ungeimpfte werden mehr Ausgrenzungen ertragen und Ungeimpfte werden nicht mehr fliegen können sowie viele Freiheitsbegrenzungen hinnehmen müssen“ In Südafrika gab es aber am 7. Dezember bei 6371 neue Corona-Infizierten nur 9 Todesfälle – in Deutschland waren es am gleichen Tag über 500! Wird da nicht wieder eine neue Sau durch das Dorf gejagt, um Angst und Panik weltweit zu verbreiten? Und falls ja, cui bono? Sicherlich begann es so auch bei der Delta-Variante zu Jahresbeginn in Deutschland, die jetzt das Infektionsgeschehen zu über 90 Prozent beherrscht. 
Reise- und Luftverkehrsaktien erst unter Druck, dann wieder erholt
Viele Länder wie Deutschland und Großbritannien verboten sofort den Flugverkehr zu einigen afrikanischen Ländern, was die WHO nicht für richtig hielt. Die Kurse an den Weltbörsen gaben im November kräftig nach. Es bestand und besteht die Gefahr von neuen Lockdowns und vor allem neuen Beschränkungen des Reiseverkehrs. Daher brachen in erster Linie die Kurse von Reisveranstaltern und Fluggesellschaften um über 20 Prozent ein, so auch der Kurs der Lufthansa zunächst von 7 auf 5,5 € und nun wieder erholt auf über 6 €. Nachdem es erste Anzeichen gab, dass die Omikron-Variante nicht so gefährlich sei, stiegen die Kurse in dieser Woche aber auch schon wieder kräftig, so dass es jetzt wieder die Chance für eine kleine Jahresendrally mit neuen Allzeit-Hochs an der Wall Street gibt. 
Ping Pong an den Weltbörsen und beim Ölpreis
So fiel der deutsche Aktienindex DAX 40 im November vom neuen Allzeit-Hoch von über 16.200 Indexpunkte bis auf 15.100 Indexpunkte im Tief, um sich nun aber wieder auf über 15.700 Indexpunkte zu erholen. Am 7. Dezember stieg der DAX alleine um 2,82 Prozent auf 15.841 Indexpunkte und der S&P-Index um 2,01 Prozent auf 4686 Indexpunkte, was nicht mehr weit vom Allzeit-Hoch von 4700 Indexpunkte entfernt war. Die Investoren gingen von einem Tag auf den anderen von dem risk-off-Modus sofort wieder in den risk-in-Modus über, was wenig verständlich ist. Nur Kryptowährungen wie der Bitcoin konnten sich nach dem Kurseinbruch von über 20 Prozent am vergangenen Wochenende kaum erholen. Auch Gold und Silber waren wenig nachgefragt.
Gazprom bleibt extrem preiswert
Dagegen erholten sich die Ölpreise schon wieder kräftig. So stieg der Brentölpreis seit Anfang Dezember von 68 auf 75 US-Dollar/Barrel. Im November brach er aber wegen der Angst vor der Omikron-Variante zuvor von 85 auf 68 US-Dollar/Barrel brutal ein, worunter besonders die Moskauer Börse litt. Der russische RTS-Index brach seit dem Hoch von 1900 auf 1600 Indexpunkte ein. Er konnte sich bisher kaum erholen wegen des fortgesetzten Säbelgerassels an der ukrainischen Grenze und den Spannungen mit den USA. Auch der Gasgigant Gazprom gab im Kurs von 9 auf 7,5 € nach. Dabei meldete Gazprom sehr gute Zahlen für das 3. Quartal mit einem Rekordgewinn von 7,8 Mrd. US-Dollar. Gazprom ist immer noch extrem niedrig bewertet und zahlt sehr hohe Dividenden aus.
 Ist eine allgemeine Impfpflicht verfassungkonform und überhaupt opportun?
Für viel Diskussionsstoff sorgen die neuen Lockdowns in Teilen Deutschlands wie in Bayern und in Österreich, wo schon viele Menschen auf die Straße gingen, um gegen die neue allgemeine Impfplicht und die neuen Lockdowns zu protestieren. Der Einzelhandel war sowohl in Österreich als auch in Deutschland deutlich schwächer als im Vorjahr. Auch wird die Stimmung in der Wirtschaft immer schlechter.
In Österreich soll nun ab 1. Februar eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden und in Deutschland wird das auch diskutiert. Zunächst soll in Deutschland aber ab dem 15. März eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für Pflegeheime und Krankenhäuser eingeführt werden.  Dies wird die Bevölkerung noch mehr spalten und es wird weitere Demonstrationen geben. Die Nebenwirkungen, Impftote und Impfdurchbrüche sind in der Tat nicht unerheblich und sollten eine kontroverse Diskussion auch in den Medien unter Experten von beiden Seiten zulassen. Nach wie vor wird auch die Verhältnismäßigkeit und Rechtmäßigkeit der Maßnahmen heftig diskutiert, wobei das Bundesverfassungsgericht auf Basis der Lage im letzten Jahr die Maßnahmen der Regierung für verfassungskonform beurteilte. Ob dies bei einer allgemeine Impflicht aber auch der Fall ist, werden wir alle erst später erfahren, falls dies im Bundestag so entschieden werden sollte. Denn dann wird es in jedem Fall ein Klagewelle geben.  Hier enttäuscht nun auch die FDP viele Wähler, die zuvor strikt gegen eine Impfpflicht war, wie so viele Politiker, die nun eine 180-Grad-Drehung vollziehen.
Zunehmende Spaltung der Gesellschaft durch 2 G und Impflicht in vielen Ländern der Welt
Klar ist nur, dass eine allgemeine Impfpflicht die Spaltung der Bevölkerung weiter steigern wird. Dazu wird aber auch die neue 2 G-Regelung führen, die Ungeimpfte benachteiligt. Es ist unerklärlich, dass nicht schon lange mehr in den Ausbau der Krankenhäuser und hier insbesondere der Intensivbetten investiert wird und dass die Wirtschaft zum Teil trotz relativ hoher Impfquote zumindest bei den vulnerablen Gruppen Teile der Wirtschaft schon wieder lahmlegt und die Gesellschaft in 2 G und Ungeimpfte spaltet. In den USA tobt auch ein Kampf um die Impfpflicht, wobei sich dort viele Polizisten in den Südstaaten nicht impfen lassen wollen, was dort sogar die Sicherheit gefährdet. Auch in Frankreich und Italien gibt es zumindest eine berufsbezogene Impfpflicht, wobei es auch dort zu großen Demonstrationen kam. Eskaliert waren die Demonstrationen vor allem in den Niederlanden und in Belgien. Man darf gespannt sein, wie das Ganze später im nächsten Jahr ausgeht.
11 Osteuropabörsen als Outperformer
Trotz der Kurseinbußen im November konnten bis Ende November auch 11 Osteuropabörsen den DAX in diesem Jahr deutlich outperformen. So erzielte der KTX-Index für Aktien aus Kasachstan sogar ein Plus von 85 Prozent. Hier konnte sich der Kurs von dem größten Uranproduzenten der Welt Kazatomprom bereits mehr als verdoppeln. Auch Uranaktien gingen ebenso wie Öl/Gasaktien bis Mitte November noch durch die Decke. Der russische RDX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für russische GDR in Euro, war schon über 50 Prozent im Plus, ist jetzt aber aus besagten Gründen „nur“ noch 37 Prozent im Plus. Aber auch der CECE-Index (mit Polen, Ungarn und Tschechien im Boot), konnte mit einem Plus von 19,8 Prozent den DAX (+14,5%) klar outperformen, wobei die Pager Börse mit einem Plus von über 40 Prozent hier der größte Outperformer ist. Unter den baltischen Ländern überzeugt besonders die Börse Tallinn (Estland) mit einem Plus von über 50 Prozent. Ein Grund mehr, sich jetzt intensiver mit den Aktien aus Osteuropa zu beschäftigen, um zumindest bei der möglichen Jahresendrally dabei zu sein. Wie sagte der Ex- sowjetische Präsident Gorbatschow so schön: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben…!“ Erst informieren, dann investierenInformieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Rumänien und der Ukraine gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2019 alle   im Plus waren.  So konnten sich einige ukrainische Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln und in 2018 stieg der PFTS-Index schon wieder über 70 Prozent. Die Aktien aus Kasachstan zählten 2017 zu den Top-Performern der Welt (+56 Prozent), nicht aber in 2018 und auch nicht in 2019, dafür aber wieder in 2020/21.  
In 2018 zählten bereits 10 Aktienmärkte aus Osteuropa zu den an den besten performenden Aktienmärkten der Welt, die alle den DAX und auch den US-Aktienmarkt klar outperformen konnten. Die Moskauer Börse war in 2019 schon wieder der klare Outperformer unter allen Weltbörsen mit einem Plus von über 46 Prozent in Euro. Aber auch die Bukarester Börse (Rumänien) stieg schon um über 32 Prozent in 2019. Die Aktienmärkte in Südosteuropa und auch in den baltischen Ländern blieben sehr stabil im Plus (Kroatien +13 Prozent). Im letzten Jahr zählten 6 Börsen aus Osteuropa zu den 30 an den besten performenden Aktienmärkten der Welt und in diesem Jahr bis Anfang Dezember 2021 sogar 11 Börsen aus Osteuropa. Es lohnt sich also weiterhin nach dem Corona-Crash ein Blick über den Tellerrand nach Osteuropa.
Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-Mail für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einer weiteren Ukraine/Kasachstan/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der “Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.  
Der letzte EST erschien am 29. November 2021.  Die alten Muster-Depots des EST konnten bereits in 2019 kräftig zulegen. Die „Aktie des Monats“ vom Dezember 2019 TCS Group stieg bereits um 200 Prozent und die „Aktie des Monates“ vom März 2021 Gazprom bereits um über 60 Prozent. Die russischen Goldaktien gaben im Kurs hingegen wegen des gefallenen Goldpreises ein wenig nach. Das „goldige Muster-Depot“ konnte sich dennoch seit Ende 2018 im Wert fast verdoppeln. Die dort aufgeführten Aktien haben alle noch Potential, sobald der Goldpreis wieder anzieht. Das „Dividenden-Muster-Depot“ mit Gazprom und Kazatomprom im Boot stieg seit Ende 2018 bereits um 70 Prozent.
Das relativ neue Depot vom Dezember 2019 mit Turnaround-Kandidaten stieg um 40 Prozent.  Die „Aktie des Monats“ im Dezember 2020 TCS Group – eine schnell wachsende Fintech-Bank aus Russland – stieg bereits um über 230 Prozent in 11 Monaten. In Kasachstan macht das neue IPO Kaspi.kz, ein schnell wachsendes Fintech-Unternehmen aus Kasachstan Furore, das im April im EST ausführlich vorgestellt wurde. Die Aktie stieg seitdem schon um 68 Prozent. Das Motto bleibt daher: Go East!
Interview-Hinweise: Das letzte TV-Interview von Andreas Männicke in Welt TV war am 14. Oktober 2021 und das letzte Radio-Interview war am 19.10.21 in Börsen Radio Networks.  Das nächste Interview wird im Februar 2022 in Börsen Radio Networks sein. Sie können sich die Interviews jetzt   bei www.eaststock.de, dort unter der Rubrik „Interviews“ runterladen, ebenso wie das gleichnamige EastStockTV-Video, Folge 192.  By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert? 
Bestellen Sie jetzt auch den kostenlosen Newsletter von Andreas Männicke mit aktuellen News über die Welt- und Ostbörsen unter www.eaststock.de . 

Print Friendly, PDF & Email
Default image
Andreas Männicke
Börsenbrief EAST STOCK TRENDS Die Börsen Mittel- und Osteuropas zählen seit 1998 zu den Top-Performern unter den Weltbörsen. Gerade in den letzten Jahren schnitten viele MOE-Börsen weit besser ab als die etablierten Westbörsen. So konnte in 2019 die Moskauer Börse Börsen aus Osteuropa nicht nur den DAX und DJI klar outperformen, sondern sie zählten auchzu den 30 am besten performenden Börsen der Welt. Viele Anleger haben die MOE-Börsen bisher sträflich vernachlässigt. Dabei wird die Auswahl von aussichtsreichen Titeln immer größer. Osteuropa hat seine Zukunft noch vor sich.

Leave a Reply