Jahresendrally trotz Israel-Krieg  und Geldpolitik der FED?

– Osteuropabörsen boomen: mehr Paprika ins Depot! –

von Andreas Männicke, Geschäftsführer der ESI East Stock Informationsdienste GmbH (www.eaststock.de) und Herausgeber des EAST STOCK TRENDS

+++Moodys mit negativem Ausblick für USA++Nahost-Konflikt kann eskalieren+++Bald Bürgerkrieg in Frankreich?+++Ukraine-Krieg gerät in den Hintergrund+++FED bringt Unsicherheit+++Moody`s sieht negativen Ausblick bei US-Staatsanleihen+++Kommt am 17. November in den USA ein „Shutdown“?+++Sorgen bei US-Gewerbeimmobilien+++Nebenwerte kaum gefragt+++Gold schwächer+++KI-Aktien weiter gefragt++Microsoft mit neuem Allzeit-Hoch+++Bitcoin geht durch die Decke: +120 Prozent! ++Osteuropabörsen boomen+++HTX-Index (Budapest): +42 Prozent!+++Neue Möglichkeiten mit russischen ADR+++Russische ADR jetzt wieder konvertierbar bei Freedom Broker+++

Auch beim gut besuchten Hamburger Börsentag am 11. November 2023 mit vielen Referenten und Ausstellern waren der Israel-Krieg und die zukünftige Geldpolitik der FED das beherrschende Thema. Dennoch glaubten die meisten Referenten an eine Jahresendrally. Der Investmentguru Heiko Thieme glaubt daran, dass der DAX bis Jahresende über 16.000 Indexpunkte steht. Nur wenige Anleger nutzen bisher die großen Chancen an den Börsen Osteuropas, die im September/Oktober sogar gegen den fallenden Trend an den Weltbösen auf neue Jahres-Höchstkurse anstiegen. So konnte jetzt der HTX-Index der Budapester Börse schon um 42 Prozent (!)  in Euro auf einen neuen Jahres-Höchstkurs ansteigen. Andreas Männicke hielt auf Einladung von Freedom Broker beim Hamburger Börsentag einen Vortrag über die neuen Chancen in Osteuropa, vor allem in Kasachstan und für einige russische ADR im OTC-Markt.

Auch können jetzt wieder einige russische ADR in Originalaktien umgewandelt werden, wenn der Anleger zuvor eine Ausnahmengenehmigung bei der Bundesbank erhalten hat und ein Rubelkonto in Russland eröffnet hat. Risikofreudige Anleger können jetzt zudem  chancenreiche Aktien aus Kasachstan direkt online über den Broker Freedom Broker erwerben, wenn sie vorher ein Konto eröffnen, was online leicht möglich ist unter diesem Link: https://freedom24.com/invite_from/2952896 . Russische ADR oder auch Originalaktien sind zwar wegen der Sanktionen weiterhin nicht handelbar, aber es könnten sich demnächst wieder neue Chancen mit russischen ADR ergeben, die Sie nun zu Discountpreisen über die Broker Zerich Securities Ltd oder Freedom Finance aus Zypern erwerben können. So stieg der Gold- und Silberproduzent Polymetal schon um über 50 Prozent, nachdem er an der Londoner Börse delisted und nun an der AIX in Kasachstan handelbar gemacht wurde. Interessante Aktien im OTC-Markt sind vor allem der russische Discounter Fix Price, der jetzt auch an die Börse in Kasachstan gegangen ist, und die IT-Aktie VKontakte (mehr dazu im neuen Börsenbrief EAST STOCK TRENDS (www.eastststok.de). Auch hierfür müssen Sie aber ein Konto vor eröffnen, was unter diesem Link leicht möglich ist: https://trade.mind-money.eu

Kommt nun trotz Israel-Krieg und restriktiver Geldpolitik der FED eine Jahresendrally?

Die Stimmung beim Hamburger Börsentag 11. November war gemischt. Die überwiegende Zahl der Referenten setzt aber auf eine Jahresendrally und auch ein positives Szenario für das nächste Jahr. Der bekannte Investmentguru Heiko Thieme glaubt an eine Jahresendrally und einen DAX von über 16.000 Indexpunkten. Gefragt sind weiterhin von allem „KI-Aktien“ wie Microsoft, die sogar einen neuen Jahres-Höchstkurs erreichten. Ohne KI-Aktien wäre aber auch die Wall Street bei gleich gewichteten Indices im Minus. Nebenwerte sind kaum gefragt. Es mangelt hier an Liquidität.

Ob es nun tatsächlich zu einer allseits erhofften Jahresendrally kommt, hängt im Wesentlichen davon ab, ob der Israel-Krieg in einen Nahost-Krieg mündet, also davon ob Iran und einige arabische Länder sowie die Türkei mit in dem Krieg einbezogen werden oder nicht. Der französische Präsident Macron plädiert für einen sofortigen Waffenstillstand, wohl auch aus Angst, dass der Krieg zwischen Juden und Arabern später auch auf französischen Boden gewaltsam ausgetragen wird. Die Übergriffe auf Juden waren selten so hoch wie jetzt in Frankreich, das ein Pulverfass ist, da sich dort die größte jüdische Gemeinde und größte arabischen Gemeinde zum Teil feindlich gestimmt gegenüberstehen.

Gewalt mit massiver Gegengewalt zu beantworten kann zur Eskalation führen

Dabei ist gegenseitiger Hass in dieser Situation genau der falsche Weg und führt nicht zur Problemlösung. Der abscheuliche und grausame Angriff der Hamas am 7. Oktober, wo über 1400 Menschen auf zum Teil barbarische Weise starben, ist genauso zu verurteilen und mit nichts zu rechtfertigen, wie die gegenwärtige breitflächige Bombardierung von Krankenhäusern, Flüchtlingsheimen und vielen zivilen Wohnungen in Gaza, wo angeblich schon über 4000 Kinder sinnlos schon starben. Auch wenn die Hamas zum Teil die eigene Bevölkerung als Schutzschilder benutzt, ist einen ein derartiges gewaltsames Vorgehen mit nichts zu rechtfertigen, erst recht nicht mit dem Recht der Selbstverteidigung, das außer Frage steht. Hier müsste das Völkerrecht mehr eindeutige und klare Grenzen setzen und auch sanktionieren, damit so ein Massenmord für Zivilisten in so kurzer Zeit nicht wieder passiert.  Die Verhältnismäßigkeit der Mittel wurde hier nicht gewahrt.

Der Schutz der Unversehrtheit des Lebens und die menschliche Würde dürfen  beide Kriegsparteien gleichermaßen für sich beanspruchen und einklagen, zumal was die friedliebende Zivilbevölkerung angeht. Da darf es keine Unterschiede bezüglich der Religionszugehörigkeit geben. Hier müssten jetzt auch Sanktionen gegenüber Israel gemacht werden, was aber nicht geschehen wird. Auch die oft gewaltsame und völkerrechtswidrige Siedlungspolitik von Israel müsste sanktioniert werden und wer diese Siedlungspolitik kritisiert, dürfte nicht als Antisemit verleumdet werden.

So wie es aussieht dürfte der Israel-Krieg die Anleger noch bis Jahresende oder länger beschäftigen und es bleibt die bange Hoffnung, dass sich der Iran oder andere Staaten wie die Türkei nicht aktiv in den Krieg mit Militärgewalt einmischen. Dabei geriet der Ukraine-Krieg jetzt in den Hintergrund, wo aber auch die Gefahr besteht, dass der Krieg weiter eskaliert und sogar ein dritter Weltkrieg droht, wenn Polen oder Großbritannien hier aktiv militärisch eingreifen, was über Söldner zum Teil schon geschieht. Der ukrainische Präsident Selinskyi setzt nun immer mehr auf den Einsatz von Kampfjets und Mittelstreckenraketen im nächsten Jahr. Beim Drohnenkrieg scheint Russland nun allmählich die Überhand zu gewinnen.   In beiden Fällen sollten westlichen Politiker jetzt einen sofortigen Waffenstillstand und diplomatische Gespräche auf allen Ebenen fordern, um weitere Eskalationsstufen und ein unnötiges Massensterben zu verhindern.

Börsen reagieren bisher gelassen auf mögliche Eskalationsgefahren

Die Börsen nehmen beide Kriegsgefahren bisher relativ gelassen auf. Ungemach droht aber auch weiterhin durch die fortan restriktive Geldpolitik der FED. Sorgen machen auch die Gewerbeimmobilien in den USA, wo die Leerstände immer größer werden, zum Teil aber auch schon in europäischen Großstädten. Die Anleger sollten aber auch darauf achten, ob ab dem 17. November ein „Shutdown“ in den USA droht, was auch die Wall Street und in Folge dessen auch die Weltbörsen belasten würde. Die US-Rating-Agentur Moody´s gab am Freitag einen negativen Ausblick auf US-Staatsanleihen, weil das US-Haushaltsbilanzdefizit zu hoch bleibt.

Bitcoin und KI-Aktien bleiben gefragt, Gold jedoch weniger

Die großen Weltbörsen wie der S&P-Index oder der DAX korrigierten schon in den Monaten September/Oktober um über 10 Prozent, erholten sich aber wieder ein wenig im November. So erholte sich der DAX40 zuletzt wieder von 14.800 auf über 15.300 Indexpunkte, was immerhin ein Plus von über 8 Prozent seit Jahresbeginn bedeutet. Der S&P Index erholte sich im November von 4200 auf 4400 Indexpunkte, womit der S&P-Index jetzt wieder mit 15,5 Prozent seit Jahresbeginn im Plus ist. Am besten schnitt weiter der NASDAQ-Index mit einem Plus von 32,8 Prozent, wobei auch hier wieder nur einige wenige KI-Aktien den NASDAQ-Index nach oben trieben. So erreichte Microsoft durch die „KI-Fantasie“ sogar ein neues Allzeit-Hoch. Gefragt war auch weiterhin der Bitcoin, der auf das neuen Jahres-Hoch von über 37.000 BTC/USD und damit um über 120 Prozent (!)  seit Jahresbeginn anstieg. Gold korrigierte hingegen wieder von über 2000 auf nur noch 1937 USD/Unze wegen neuer Zinsängste.

Osteuropabörsen bleiben Outperformer

Sehr erfreulich entwickelten sich aber auch die Börsen in Osteuropa, wobei viele Osteuropabörsen den DAX klar outperformen konnten. Ein Drittel der 30 am besten Börsen performenden Börsen der Welt stammen aus Osteuropa. Osteuropa bleibt damit einer der besten und aussichtsreichsten Anlagerregionen der Welt, die aber in den Medien immer noch sehr stiefmütterlich behandelt werden.

Mehr Paprika ins Depot: Budapester Börse +42 Prozent!

So stieg der HTX-Index, ein Kunstprodukt der Wiener Börse für ungarische Aktien, bereits um 42 Prozent auf das neue Jahreshoch von 4930 Indexpunkten. Nicht viel schlechter schnitt der PTX-Index für polnische Aktien mit einem Plus von 27 Prozent, der aber erst nach dem Wahlsieg der Opposition wieder Aufwind bekam. Der CECE-Index mit Ungarn, Polen und Tschechien im Boot konnten auch bereits um 25 Prozent zulegen – weit besser als der DAX oder S&P-Index!  Sehr positiv entwickelt sich aber auch die Börsen aus Südosteuropa, was Anleger über ein SETX-Zertifikat abdecken, das auch bereits um über 22 Prozent anstieg. Ebenso positiv entwickelte sich die Börsen im baltischen Raum. Merke:  In Haussephasen gibt es immer wieder deutliche Outperformancechancen an den Börsen Osteuropas.

Neue Chancen in Kasachstan über Freedom Broker

Eine gute Alternative zu den russischen ADR/GDR, die an westlichen Börsen wegen der gegenseitigen Sanktionen nach wie vor nicht handelbar sind, sind jetzt weiter Aktien aus Kasachstan wie von allem der Ölwert Kazmuniagas, der Uranproduzent Kazatomprom und die beiden Großbanken Halyk Bank und Kaspi.kz. Jetzt kamen aber auch derb Goldproduzent Polymetal und die Konsumkette Fix Price aus Russland hinzu.

Der Broker Freedom Finance ermöglichte nun den direkten Marktzugang zu den Börsen in Kasachstan, was Anleger nutzen sollten. Aber auch einige russischen ADR/GRD sind jetzt außerbörslich mit einem Discount von bis zu 50 Prozent über die Broker Zerich Securities Ltd. oder Freedom Broker erwerbbar, was ich mittelfristig auszahlen dürfte. Diese neuen Möglichkeiten wurden auch beim Vortrag von Andreas Männicke am 11. November 2023 beim Hamburger Börsentag thematisiert.

Schnäppchenkurse bei russischen ADR im OTC-Markt; Kaufen! 

Immer mehr Unternehmen aus Russland wollen nun aber auch wie zuvor Polymetal an die Börse in Kasachstan wechseln, um dort wieder für westliche Anleger handelbar zu sein. Nach Polymetal wechselte nun auch der russische Discounter Fix Price an die Börse in Kasachstan und ist nun dort für unter 3 USD zu haben während des Kurses an der Moskauer Börse umgerechnet über 4 USD beträgt. Sie können jetzt auch 10 andere russische ADR zu Discountpreisen von zum Teil über 50 Prozent im OTC-Markt über Zerich Securities Ltd oder Freedom Broker erwerben, die ähnliche Überlegungen haben wir Polymetal und Fix Price. Dies dürfte sich mittelfristig für Anleger auszahlen. Sie müssen allerdings vorher ein Konto eröffnen entweder bei Zerich Securities Ltd. aus Zypern über den Link https://trade.mind-money.eu  oder bei Freedom Finance über den Link https://freedom24.com/invite_from/2952896

Auch können jetzt wieder einige russische ADR in Originalaktien umgewandelt werden, wenn der Anleger zuvor eine Ausnahmengenehmigung bei der Bundesbank erhalten hat und ein Rubelkonto in Russland eröffnet hat. Die Eröffnung eines Rubelkontos ist wieder möglich durch die Broker Zerich Securities Ltd. und Freedom Finance (Freedom Broker).

Erst informieren, dann investieren

Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung der Ukraine/Russland-Krise aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch im Baltikum, Südosteuropa und den GUS-Republiken (Kasachstan, Georgien) gibt es neue Chancen, wobei die jeweiligen Aktienindices in 2023 alle   im Plus waren.  In 2023 Jahr zählten 10 Börsen aus Osteuropa zu den 30 an den besten performenden Aktienmärkten der Welt, wobei 9 den DAX klar outperformen konnten. Es lohnt sich also weiterhin nach dem Ukraine-Krieg ein Blick über den Tellerand nach Osteuropa.

Bestellen Sie daher jetzt auch ein Probe-Abo (3 Ausgaben per E-Mail für nur 15 €) des monatlich erscheinenden Börsenbriefs EAST STOCK TRENDS (EST) mit einer weiteren Ukraine/Kasachstan/Russland-Special und einem Dividenden-Special sowie mit vielen Hintergrund-Informationen und neuen Anlage-Vorschlägen wie mit der “Aktie des Monats“ und lukrativen Zertifikaten unter www.eaststock.de, dort unter Börsenbrief.  Der letzte EST erschien am 30. Oktober 2023. 

TV-/Radio-Hinweise: Das letzte Radio-Interview in Börsen Radio Networks war am 2. Oktober 2023. Beachten Sie aber auch das neue Interview von Marco Fröleke mit Andreas Männicke über die neuen Investmentchancen in Osteuropa in seinem You-Tube-Kanal „Die Zeitenwende“ vom 28. September 2023. Alle Radio- und TV-Interview können Sie sich runterladen im Video-Archiv unter www.eaststock.de, auch das letzte Video im EastStockTV, Folge 220.  By the way: haben Sie schon den YouTube-Kanal EastStockTV abonniert?

Falls Sie Interesse haben an neuen Ostbörsen-Seminaren „Go East“ in Frankfurt/m oder anderen Städten, dann melden Sie sich bitte bei der EST-Redaktion (www.eaststock.de )

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Andreas Männicke

Börsenbrief EAST STOCK TRENDS
Die Börsen Mittel- und Osteuropas zählen seit 1998 zu den Top-Performern unter den Weltbörsen. Gerade in den letzten Jahren schnitten viele MOE-Börsen weit besser ab als die etablierten Westbörsen. So konnte in 2019 die Moskauer Börse Börsen aus Osteuropa nicht nur den DAX und DJI klar outperformen, sondern sie zählten auchzu den 30 am besten performenden Börsen der Welt.

Viele Anleger haben die MOE-Börsen bisher sträflich vernachlässigt. Dabei wird die Auswahl von aussichtsreichen Titeln immer größer. Osteuropa hat seine Zukunft noch vor sich.